Dasselbe Gesicht leuchtet in der einen Nuance und wirkt in der anderen müde: Schatten treten hervor, der Teint wird grau. Das ist weder die Laune noch das Licht, sondern das Verhältnis zwischen Farbe und Haut — und das lässt sich messen. Die Analyse startet mit zwei Dingen: den Pixeln deines Fotos, also der echten Farbe von Haut, Augen und Haaren, und vier kurzen Fragen zu dir. Das Ergebnis kommt in etwa 40 Sekunden, kostenlos und ohne Anmeldung. Installiert wird nichts: Die Farbe wird direkt in deinem Browser berechnet, und dein Selfie landet nicht in der Datenbank von Muar.
Der Farbtyp beschreibt drei Eigenschaften deines Gesichts, und sie entscheiden, welche Farben dir stehen: den Unterton (warm oder kühl), die Tiefe (hell oder dunkel) und den Kontrast — den Abstand zwischen Teint und Haaren. Dazu kommt die Klarheit: ob dir klare Töne stehen oder eher gedeckte. Die Namen der Jahreszeiten sind nur eine Kurzschrift für diese Messwerte, kein Charaktertyp.
Farbanalyse heißt der Vorgang, Farbtyp das Ergebnis. Deshalb sagt „Schwarz steht dem Winter“ für sich wenig: Entscheidend ist, WELCHES Schwarz — kühles Graphit oder warmer Espresso — und wie nah am Gesicht es sitzt.
Du brauchst ein Selfie bei Tageslicht — ein ganz gewöhnliches, ohne Filter und ohne deckendes Make-up. Das Programm findet die Punkte im Gesicht und misst dort die Farbe: auf der Wange, in der Iris, am Haaransatz. Aus diesen Pixeln kommen die drei Werte, die das Bild allein hergibt: die Tiefe der Haut, der Kontrast zu den Haaren und die Klarheit der Iris.
Danach kommen vier kurze Fragen zu dir: die Adern am Handgelenk, Gold oder Silber am Gesicht, das schneeweiße oder das cremeweiße T-Shirt, und wie deine Haut auf Sonne reagiert. Diese Fragen sind keine Deko: Deine Antworten führen den Unterton, das Bild prüft sie nach und korrigiert nur am Rand. Deine Antworten führen, das Bild prüft.
Daraus entsteht die Palette: welche Nuancen dein Gesicht wecken, welche es auslöschen, und ob Gold oder Silber ans Gesicht gehört.
Die Farbanalyse rechnet auf deinem Gerät, im Browser. Das Selfie wird dafür nicht in der Datenbank von Muar gespeichert, und es gibt kein Konto, in dem es liegen bliebe — für das Ergebnis meldest du dich nirgends an.
Die Frisurenanprobe funktioniert anders, und das sagen wir offen: Dort geht dein Bild einmal zur Verarbeitung, weil die Frisur gezeichnet werden muss, und es wird gespeichert. Es geht erst weg, wenn du selbst darauf tippst — nicht schon beim Auswählen. Zum Trainieren von Modellen wird es nicht verwendet; wie es verarbeitet und wie lange es aufbewahrt wird, steht in der Datenschutzerklärung unten auf der Seite.
Der Unterton ist die Nuance unter der Haut, an der auch Bräune nichts ändert. Ein warmer Unterton geht mit Gold, Karamell und Kupfer zusammen, ein kühler mit Silber, Grau und einem Beige ohne Gelbstich. Ein neutraler Unterton öffnet beide Temperaturen, und dann entscheiden Tiefe und Klarheit der Farbe.
Die Hausmittel — Adern am Handgelenk, Gold gegen Silber, Schneeweiß gegen Ivory — werden hier nicht abgetan: Genau das sind die vier Fragen, die du gleich auf dem Bildschirm siehst, und auf ihnen ruht der Unterton. Einzeln lässt sich jede von einer Lampe, einer Bräune oder der Wandfarbe täuschen; deshalb steht das Bild daneben und rückt das Ergebnis leicht zurecht.
Die Namen sind vier: Warmer Frühling, Warmer Herbst, Kalter Sommer, Kalter Winter. Ausgesprochen wird ein Name nur, wenn die Messwerte zusammenpassen — ein deutlicher Unterton, ein klarer Kontrast, ein Bild, das deinen Antworten nicht widerspricht.
Widersprechen sie einander, wird keine Jahreszeit vergeben, und das ist so gewollt: Du bekommst die Werte, aus denen sie besteht — Unterton, Tiefe, Kontrast —, und das Ergebnis bleibt offen. Die bekannten Raster mit zwölf Typen unterteilen dieselben Achsen weiter; ein Name trägt trotzdem erst, wenn die Achsen sich einig sind. Ein falsches Etikett hält sich dagegen lange: Man färbt sich danach die Haare und streicht im Laden ganze Regale.
Eine Farbberatung bei einer Stilberaterin ist ein eigener Termin mit eigenem Ritual: Drapiertücher am Ausschnitt, ein Blick bei verschiedenem Licht, am Ende ein Farbpass zum Mitnehmen. Das ist gute Arbeit, und wir tun nicht so, als wäre sie ersetzbar. Sie kostet allerdings ein Vielfaches der vollständigen Analyse hier, und der Termin steht oft erst in drei, vier Wochen.
Diese Seite ist der schnelle Orientierungspunkt davor — und sie tritt an dessen Stelle, wenn du zu so einem Termin ohnehin nicht kommst. Wer danach doch hingeht, kommt mit einer Frage statt mit einem leeren Blatt.
Seinen Farbtyp zu kennen heißt nicht, den Schrank neu zu kaufen. Es ändert eine einzige Sache: Du kaufst nicht mehr blind. Vor der Kleiderstange wird aus „ist das schön?“ die Frage „steht mir das?“ — und die Antwort hast du schon dabei.
Ein Test, der nur eine Jahreszeit nennt, hört genau dort auf, wo die Fragen anfangen: welches Weiß, welches Rot, welche Jeans. Die vollständige Analyse (44 €, einmalige Zahlung) fängt dort an.
Tiefe, Kontrast und Klarheit werden aus den echten Pixeln gerechnet, nicht aus einem „Gesichtstyp“. Der Unterton stützt sich zuerst auf deine Antworten; das Foto bestätigt oder dämpft sie, ersetzt sie aber nicht.
Die Genauigkeit hängt am Licht: Eine gelbe Lampe lässt kühle Haut warm wirken, ein Filter verschiebt alles auf einmal. Tageslicht am Fenster ist die einzige echte Bedingung.
Und die Grenze: Das ist ein Orientierungspunkt für Farbe, kein endgültiges Urteil und keine medizinische Aussage. Die Analyse macht nicht schlanker und nicht jünger, sagt nichts über die Form deines Gesichts, verspricht kein Ergebnis beim Friseur und entscheidet vor dem Spiegel nicht für dich.
Auf demselben Bild lassen sich auch Frisuren anprobieren — du siehst dich im Bob, im Pixie oder mit langen Wellen, bevor du dich beim Friseur entscheidest. Dort geht das Bild zur Verarbeitung, und zwar erst, wenn du selbst darauf tippst.
Lade ein Selfie bei Tageslicht hoch, ohne Filter und ohne deckendes Make-up, und beantworte vier kurze Fragen zu dir: Adern, Metall am Gesicht, Schneeweiß gegen Ivory, Reaktion auf Sonne. Tiefe, Kontrast und Klarheit werden am Bild gemessen, den Unterton führen deine Antworten, und das Foto prüft sie nach. Das Ergebnis ist nach etwa 40 Sekunden da — kostenlos, ohne Anmeldung und ohne App.
Weil sich nicht alles gleich sicher aus einem Bild lesen lässt. Die Helligkeit der Haut, der Abstand zu den Haaren und die Reinheit der Iris sind in den Pixeln gut messbar. Die Temperatur dagegen verschiebt sich mit Licht, Bräune und Make-up. Deshalb führen deine vier Antworten den Unterton, und das Foto dient als Gegenprobe.
Das kostenlose Ergebnis nennt deinen Unterton, deine Tiefe und deinen Kontrast und zeigt ein paar deiner Farben. Die vollständige Analyse (44 €, einmalige Zahlung) bringt die Palette mit über 30 Nuancen samt Codes, die Anti-Palette, Lippenstift und Rouge, Gold oder Silber am Gesicht, fertige Looks und den Ladenmodus, mit dem du im Geschäft jedes Teil gegen deine Palette hältst. Kein Abo, Rückerstattung innerhalb von 14 Tagen.
Für die Farbanalyse nicht: Gerechnet wird auf deinem Gerät, im Browser, und das Selfie wird nicht in der Datenbank von Muar gespeichert. Nur das Bild für die Frisurenanprobe geht zur Verarbeitung, und auch das erst, nachdem du selbst darauf getippt hast. Zum Trainieren von Modellen wird es nicht verwendet; Verarbeitung und Aufbewahrung stehen in der Datenschutzerklärung.
Nein. Hier gibt es vier Namen — Warmer Frühling, Warmer Herbst, Kalter Sommer, Kalter Winter —, und sie werden nur vergeben, wenn die Messwerte eindeutig sind. Die Raster mit zwölf Typen unterteilen dieselben Achsen weiter: Unterton, Tiefe, Kontrast und Klarheit. Genau diese Werte bekommst du in jedem Fall, auch dann, wenn kein Name fällt.
Nicht ganz, und wir behaupten es auch nicht. Im Studio gibt es Drapiertücher, verschiedene Lichtverhältnisse und einen Farbpass zum Mitnehmen; dafür kostet der Termin ein Vielfaches und steht oft erst in einigen Wochen. Diese Seite ist der schnelle Orientierungspunkt davor — und sie tritt an dessen Stelle, wenn du zu so einem Termin ohnehin nicht kommst. Ein Ergebnis beim Friseur verspricht sie nicht.